Gemeinsam Bauen!

Wenn die Wohngeno eine Projektidee aufgreift, ist darin immer auch das Prinzip der Gruppe eingebettet, dh. für die Wohngeno ist das Bauen immer ein gemeinsamer Prozess mit einer Gruppe. Wir gehen davon aus, dass bei der zunehmenden Nachfrage nach anderen Wohnformen eine Projektidee zugleich auch Interessenten anspricht. Dies ist der Zeitpunkt, an dem wir uns kennenlernen: auf der einen Seite die Wohngeno, auf der anderen Seite eine Gruppe von Erstinteressenten. Das können Einzelpersonen sein oder z.B. ein Kreis aus Freunden, Bekannten, die ein gemeinsames Wohnziel verfolgen.

In der ersten Phase der Zusammenarbeit werden in der Gruppe Grundlagen für das gemeinsame Bauen erarbeitet. Dies führt zur gegenseitigen Zusicherung, ein Projekt auf den Weg zu bringen. Die Wohngeno sagt zu, mit ihren Möglichkeiten das Projekt zu realisieren und die einzelnen Personen “in der Gruppe” erklären ihre Bereitschaft, in die Genossenschaft einzutreten und sich wiederum mit ihren Möglichkeiten an der Realisierung zu beteiligen.

Auf diese Weise formiert sich ein kleiner Arbeitskreis, in dem die Grundzüge des Projekts besprochen werden. Hierüber informieren wir regelmäßig durch unseren Rundbrief. Diese Treffen sind prinzipiell offen für alle, die sich für das Projekt interessieren.

An diesem Punkt wird zwischen den Personen der Projekte und der Wohngeno ein Vertrag unterzeichnet, der die Zusammenarbeit besiegelt, sodass eine Verbindlichkeit entsteht. Diese Vereinbarung enthält bereits die wesentlichen Eckpunkte des geplanten Projekts, wie z.B. die Wohngröße.

Nach der gemeinsam getroffenen Vereinbarung sind alle weiteren Schritte verbindlich, sie sind Teil der konkreten Projektentwicklung, sie kosten Zeit und Geld. Aus der Projektgruppe heraus beantragen daher alle die Aufnahme in die Wohngeno. Alles weitere regelt die Satzung.