Was uns wichtig ist

Gemeinschaftliches Wohnen ist für uns untrennbar mit der genossenschaftlichen Idee verbunden.

  • Autonomie: gemeinsame Selbsthilfe zur Schaffung von Wohnraum
  • Wirtschaftlichkeit: Selbstbestimmung der Wohnkosten
  • Zweckbestimmung: Bauen zum Gebrauch

Näher betrachtet bedeutet dies sehr viel:

  • Unabhängigkeit von Maklern, Bauträgern und Vermietern
  • Auf Dauer günstige Mieten
  • Räume zum Leben statt Traumhäuser

Genossenschaften sind solide:

  • Die Genossenschaft ist demokratisch organisiert und verfasst,
  • sie ist offen zur Selbstbestimmung und hat klare Regeln,
  • Wohnungsbaugenossenschaften schaffen Wohnraum zum Preis der Selbstkosten, ohne Gewinn und auf Dauer günstiger als die üblichen Wohnkosten, ihr Gewinn ist der stabile Preis des Wohnens,
  • es gilt das Prinzip der Unkündbarkeit der Wohnung,
  • und die beharrliche Abkehr von jeglicher Bodenspekulation.

Unsere Ziele sind ein Ausdruck vielfältigster Ideen zur Erneuerung des Wohnens:

  • nicht allein wohnen
  • sondern in einer Art nachbarschaftlichen Wahlverwandschaft.

Wir haben auch Grundsätze

  • Die Berechtigung zur Nutzung einer Wohnung steht auf einer Stufe mit der Verpflichtung zur gemeinschaftlichen Verantwortung.
  • Die Projekte der Wohngeno sollen durch möglichst niedrige Wohnkosten dem Wohnen in wirtschaftlicher Weise dienen.
  • Die Projekte der Wohngeno sollen durch das Zusammenleben auf dem Hintergrund unter­schiedlicher Einkommen und Lebensweisen dem sozialen Wohnen dienen.
  • Die Immobilien der Genossenschaft sollen werthaltig sein. Jede Genossenschaftswohnung wird dauerhaft der Teilnahme an Spekulationsgewinnen entzogen.
  • Die Projekte organisieren und verwalten das gemeinsame Wohnen selbst.
  • Neben den Wohnungen betreibt jedes Projekt Gemeinschaftsbereiche nach eigenen Anfor­derungen und für die Zwecke der Genossenschaft. Im Sinne nachhaltiger Wohnkonzepte sollen z.B. Gemeinschaftsbereiche dazu dienen, möglichst viel private Wohnfläche redu­zieren zu können.
  • Wohnen bedeutet auch den Verbrauch von Ressourcen. In den Projekten sollen Energie- und Mobilitätskonzepte angewandt und weiterentwickelt werden.
  • Gemeinschaftliche Wohnformen sind für uns untrennbar mit anspruchsvoller Architektur und Raum­bildung des umliegenden Quartiers verbunden.

Bauliche Qualitäten:

  • Vielfältiger Wohnungsmix: kleine und große Wohnungen, ein- und mehrgeschossige Wohnungen, barrierefreie Wohnungen usw.
  • Passend zum Haus gestaltete Außenräume: Höfe, gemeinschaftliche Lauben, geschützte private Außenräume, Dachterrassen und Balkone mit Wind- und Sichtschutz.
  • Gemeinschaftliche Einrichtungen: Gemeinschaftsräume mit Teeküche, freizugängliche Außenräume, zu ebener Erde einen Abstellraum für viele Fahrräder und eine Waschküche.
  • Durchdachter Städtebau und Orientierung zur Nachbarschaft: Gemeinschaftsräume und -bereiche öffnen sich einladend zur Nachbarschaft, sind aber gleichzeitig auch geschützt für das gemeinschaftliche Leben.
  • Innere Qualitäten: offene Wohnbereiche mit Wohnküchen, Flexibilität der Wohnungsaufteilung, Möglichkeit für ein eigenes Zimmer für alle Bewohner,
  • Innovative Haustechnik: Individuell regulierbare Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, hauseigenes Netzwerk.
  • Ökologie: Nachhaltige Bauweise, weitestgehende Schadstofffreiheit, Wechsel vom Energieverbrauch zum Energiegewinn.
  • Architektur: Klare Architektursprache, Farbkonzepte, Verwendung neuer Materialien.
  • Verkehrskonzept: Einbindung von Carsharing, Anschlüsse für E-Mobilität